Prinz Jürgen der 1.

letzter Erbe der Otter-Dynastie,
ehemaliger Schützenkönig von und zu Unzberg,
sorgt für täglich frisch Gedrucktes

und

Prinzessin Gerlinde die 1.

Tanzmariechen mit Bühnenscheu,
Maid aus dem schönen Böhmerland,
streckt und staucht alle Paragraphen

ordnen an:

1.

Die Regierungsgewalt geht ab sofort, bis einschließlich Aschermittwoch, bedingungslos in die Hände des ECV über.

2.

Ab sofort wird im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung Eintritt verlangt, denn im Kino muss man für eine gute Komödie auch Geld bezahlen.
Das dadurch eingenommene Geld kommt einem Teamarbeits-Seminar für die Gemeinderäte zugute.

3.

Der ECV übernimmt ab sofort die Bauaufsicht und Entscheidungsgewalt über die Sanierung der Festhalle, damit wir, entgegen aller Erwartungen, 2011 unsere Prunksitzung wieder zu Hause veranstalten können.

4.

Um im Erlenbacher Weingeschäft wieder Chancengleichheit zu schaffen, wird für die Dauer der Faschingszeit in Neubauers Weinstube nur noch Diener-Wein verkauft und im Galariestübchen nur noch Neubauer-Wein.

5.

Der Bürgerentscheid zur Sanierung bzw. Umzug des Rathauses findet nicht statt.
Stattdessen erhalten alle Gemeinderatsmitglieder eine Webcam, um künftig die Gemeinderatssitzungen per Videokonferenz abhalten zu können. So können Tätlichkeiten vermieden und der Haushalt stark entlastet werden.
Auf Anfrage ist auch eine reine Audioübertragung möglich. So können Gemeinderatssitzungen auch bequem vom „Stillen Örtchen“ aus geführt werden, um endlich mal erleichtert aus einer Sitzung zu kommen.

6.

Hiermit wird dem gesamten Gemeinderat, einschließlich des Bürgermeisters, auferlegt, die große Politik und die damit verbundenen Streitigkeiten zwischen den Parteien aus dem Erlenbacher Rathaus zu verbannen!
Stattdessen sollen die Belange der Gemeinde und die Interessen der Menschen, die euch gewählt haben, wieder im Mittelpunkt stehen.
Der Gemeinderat soll ein Miteinander zum Wohle der Ortschaft pflegen und nicht ein Gegeneinander, unter dem nicht nur die Bürger, sondern auch das Ansehen der Gemeinde zu leiden hat.

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